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E-Book oder herkömmliches Buch?

Da ich ab und zu auch mal wieder meine Nase in ein Buch stecke, stelle ich mir die Frage schon lange, ob ein E-Book ein herkömmliches Buch ersetzen kann. Es gibt auf beiden Seiten Vor- und Nachteile. Ich versuche jetzt mal, eine Auflistung verschiedener Argumente zu machen. Ich werde mich auf kein Fazit einlassen, den beidens hat Vor- und Nachteile.


Was ist ein E-Book?

Erst in den letzten Jahren aufgekommen, sind E-Books wie der Name schon sagt, elektronische Bücher, das heisst, das Buch ist auch in Dokumentform vorhanden. Beliebte Formate sind PDF und epub, letzteres gilt als Standardformat. Für das Lesen von E-Books sind spezielle Reader auf den Markt gekommen, jedoch ist für den eigenen Computer auch Software vorhanden. Einige der Titel sind mit einem Urheberschutz (DRM) versehen und benötigen ein Adobe-Benutzerkonto für die Installation der Software Adobe Digital Editions, die jedoch bei Windows 7 für einige Probleme sorgt. Für DRM-lose PDF eignet sich natürlich der Acrobat Reader. Die Reader sind Lesegeräte in der Grösse eines iPhones und sind mit USB-Anschluss zum Überspielen der Bücher, und mit einem Display ausgestattet, das einem auch im grellen Sonnenlicht das Lesen erlaubt. Einige der Reader können gar Musik- und Fotodateien wiedergeben. Die beiden Platzhirsche hierzulande sind SONY – welche auf den epub-Standard baut – und Amazon mit seinem Kindlegerät, das jedoch ein eigenes Format hat und mit epub unkompatibel ist. Bücher können online im Internet gekauft werden. Webseitentipps folgen am Ende des Artikels.

Wenn man unterwegs E-Books lesen will, kann man auch getrost auf einen Reader verzichten. Sowohl fürs iPad, aber auch fürs iPhone und den iPod Touch hat Apple die gratis Applikation iBooks im App-Store zur Verfügung gestellt, und für Android-Geräte eignet sich Aldiko bestens. Geschützte DRM-Bücher sind momentan jedoch nur mit iOS-Geräten lesbar, denn dort ist (ebenfalls kostenlos) die Applikation BlueFireReader erhältlich. Android-Nutzer müssen hier auf eine andere Alternative zurückgreifen. Für Nokia- und Blackberry-User (auch für Palm und Windows Mobile) ist von Mobipocket eine Software programmiert worden, die jedoch nur das eigene Format unterstützt. Mobipocket-Bücher werden jedoch nur von wenigen E-Book-Händlern angeboten, eine gute Seite ist beam. Nebenbei gibt es für alle Handy-Betriebssysteme noch Apps von Drittanbietern.

Vorteile für ein herkömmliches Buch

Ganz klar hat das herkömmliche Buch seine Geschichte und es macht im Bücherregal auch seine Gattung. Man kann es als Gegenstand wahrnehmen, und sieht es nicht nur als kleine Datei. Für mich persönlich ist das Lesen in Papierform sehr viel angenehmer, als das ewige Auf-den-Bildschirm-Starren. Und natürlich ist auch das Angebot viel grösser, E-Books machen nur einen sehr kleinen Teil aus. Zwar sind sowohl Klassiker als auch aktuelle Bestseller elektronisch erhältlich, doch das gedruckte Buch wird niemals seine Stellung verlieren.

Vorteile eines E-Books

Das E-Book hat den Vorteil, dass es platzsparend ist. Ein Reader (oder auch das Smartphone) kann tausende Bücher speichern, mit gedruckten Büchern ist die Tasche schon schnell mal voll. Da keine Druckkosten entstehen, sind E-Books günstiger als normale Wälzer.

Linktipps

Diese Seiten verkaufen sowohl gedruckte als auch E-Books, sofern nicht anders angegeben. Für die Preise und auch die Kompatibilität mit Ihrem Endgerät (falls Sie ein E-Book kaufen möchten) informieren Sie sich bitte selbst. Jede Seite hat eine gute Anleitung dazu und Cabo Ruivo übernimmt keine Haftung für Falschinformationen.

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