Kurt Felix erlag im Alter von 71 Jahren einem Krebsleiden. Berühmt wurde er in der Schweiz und Deutschland ALS Showmaster von Sendungen wie Teleboy oder Verstehen Sie Spass?.
Herzschlagfinale in der Premier League
Die Liste geschichtsträchtiger Derbys in der Fussballwelt ist nun auch für Laien um ein Kapitel reicher geworden. Nachdem Manchester City dem Stadtrivalen United am letzten Spieltag der Premier League-Saison 2011/2012 aufgrund der besseren Tordifferenz den englischen Meistertitel abgeknöpft hat, werden die zwei Begegnungen im Old Trafford und im Etihad Stadium in der nächsten Saison um mindestens eine Brisanzstufe höher sein. Obwohl die United den sicher geglaubten 20. Meistertitel auf der Zielgerade vergeben hat, muss man sagen, dass der Truppe von Sir Alex Ferguson gerade mal eine Minute zum Triumph gefehlt hat – ein Umstand, welcher den Umgangston rauer machen wird.
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Schwyzer Justizstreit: Dick Marty legt Bericht vor
Im vergangenen Jahr erhielt der ehemalige Tessiner FDP-Ständerat Dick Marty den Auftrag, den schon seit 2009 schwelenden Justizstreit im Kanton Schwyz als externe Position zu untersuchen. Unabhängig von Marty hatten bereits andere Institutionen solche Gutachten erstellt. Heute legte Marty seine Ergebnisse vor – zulasten des Kantonsgerichts.
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Vom Sozialismus zur “Demokratie”: In Russland hat sich nichts geändert
Das Werk Wladimir Putins ist vollbracht – den Ämtertausch mit seinem ehemaligen Nachfolger und jetzigen Vorgänger als Staatspräsident ist nun Tatsache. Der bisherige Ministerpräsident Putin übernimmt wieder das Amt des Staatspräsidenten, während Medwedew vom Staats- zum Ministerpräsidentenposten “degradiert” wird. Proteste von Oppositionelle werden durch Verhaftungen Einhalt geboten – Zustände die an den Sozialismus der Sowjetunion erinnern. Wer also Ukraine sagt, muss auch Russland sagen…
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Frankreich: Drängt Hollande Sarkozy aus dem Amt?
Heute ist es so weit: Frankreich wählt nun definitiv, wer das Hexagon die nächsten fünf Jahre führen wird. Im ersten Wahlgang vom 22. April hatte Amtsinhaber Nicolas Sarkozy gegenüber seinem sozialistischen Herausforderer François Hollande das Nachsehen. Sollte Hollande die heutige Stichwahl gewinnen, steht er im Kontrast zu den ausschliesslich bürgerlichen Regierungen. Was wird sich ändern, wenn Hollande Sarkozy aus dem Amt drängen würden?
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Eine Fussball-EM unter keinem guten Stern
Wenige Wochen sind es noch, bis in Warschau die diesjährige Fussball-Europameisterschaft angepfiffen wird. Sie wird jedoch vor lauten Misstönen neben dem Platz überschattet. Polens Co-Gastgeber Ukraine geriet vor allem wegen der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko in heftige Kritik, Politiker zahlreicher Staaten prüfen den Boykott der Spiele oder haben diesen bereits ausgesprochen.
Stärkster Urner und Wüstenwinde sorgten für hohe Temperaturen
Die ausserordentliche Zusammenführung zweier Wetterkapriolen hat der Schweiz und Süddeutschland sowie Teilen Ostdeutschlands und Westösterreichs für diese Jahreszeit ausserordentlich hohe Temperaturen gesorgt. Der Föhn blies in zahlreichen Alpentälern, während von Süden her heisse Wüstenluft aus der Sahara nach Europa gelangte, welche durch den Föhn intensiviert wurde, was zu Temperaturen bis um die 30 Grad Celsius mit sich brachte. Am heissesten war es in Döttingen/AG mit 30.5 °C.
Massiver Stellenabbau: Merck holt in der Schweiz zum Kahlschlag aus
2006 übernahm der deutsche Pharmakonzern Merck das Genfer Biotechunternehmen Serono von Alinghi-Navigator Ernesto Bertarelli. Sechs Jahre nach der Übernahme segelt die neu geschaffene Sparte Merck Serono nun dem Untergang entgegen: Die Zentrale Genf wird geschlossen, 1250 Arbeitsplätze fallen in der Calvinstadt weg. Zudem werden aus den drei Waadtländer Produktionsstandorte deren zwei, was 80 weiteren Mitarbeitern ihre Stelle kostet. Begründet wird diese drastische Massnahme mit dringender Effizienzsteigerung. In Genf sorgte die heutige Nachricht für Entrüstung, doch weder Regierung noch Gewerkschaften haben Drohungen angekündigt.
Frankreich: Hollande in der ersten Runde vor Sarkozy
Sonntagabend, 20 Uhr. Interessierte schauten gebannt auf den Fernseher, wo entweder das private TF 1 oder der staatliche Sender France 2 liefen, selbst das Schweizer Fernsehen hatte in ihrer Sondersendung TV-Bildschirme dieser beider Kanäle aufgestellt. Das Resultat ist bekannt: Hollande führt vor Sarkozy, Le Pen, Mélenchon und Bayrou. Die restlichen Kandidaten konnten kaum nennenswerte Stimmanteile verbuchen.
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Nicolas Sarkozy muss um Wiederwahl bangen
Tatzeit: 22. April zwischen 8 und 20 Uhr. Gesucht: Neues Staatsoberhaupt. Heute Sonntag haben die stets mit Klischees behafteten Franzosen noch eine weitere Aufgabe nebst dem wöchentlichen Baguette-Kauf. Sie werden nämlich zum Gang an die Urne aufgerufen, denn es gilt einen Staatspräsidenten zu wählen. Der Amtsträger Nicolas Sarkozy sieht sich vor allem der Konkurrenz des Sozialisten François Hollande entgegengesetzt, den acht weiteren Kandidaten werden nur Aussenseiterchancen eingeräumt. Jedoch werden rund dreissig Prozent an Kandidaten beider politischen Extreme gehen, Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon können mit je rund 15% rechnen.
Nach Indiskretion: Bekanntgabe des Montreux Jazz Festival-Programms
Aufgrund einer Panne wurde das Programm des Montreux Jazz Festivals vom 29. Juni bis zum 14. Juli bereits frühzeitig diversen Pressehäusern zugestellt, die es natürlich nicht lassen konnten, erste Brocken durchsickern zu lassen. Aufgrund dieser Indiskretion hat sich die Festivalleitung entschieden, das Programm bereits am Donnerstag zu veröffentlichen, zwei Tage früher als geplant. Die Agenda könnte ohne Weiteres als Inspiration für Radiosenders zur Gestaltung ihres Programms dienen.
Energiestrategie 2050: Gaskombikraftwerke zur Überbrückung
Der Bundesrat hat die Energiestrategie 2050 verabschiedet und einige Eckpunkte definiert. Der Stromverbrauch soll um 21 TWh sinken, zudem soll der Anteil erneuerbarer Energien auf 30 Prozent aufgestockt werden und zur Überbrückung sollen Gaskombikraftwerke eingesetzt werden.
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ZSC Lions: Der Siebtplatzierte nach 50 Qualifikationsrunden erklimmt den Meisterthron
Gestern Abend fiel nach 59:57.5 Minuten das Tor, das die diesjährige Eishockey-Meisterschaft entschied und die ZSC Lions auf den Thron hievte. Der Siebtplatzierte nach 50 Qualifikationsrunden wurde Schweizer Meister – da stellt sich mancher die Frage, ob sich das bisherige System bewährt.


