Durchmesserlinie Zürich nimmt Teilbetrieb auf

Am 15. Juni 2014, war es so weit: Die Durchmesserlinie (DML) unter der Stadt Zürich wurde in ihrer 1. Etappe in Betrieb genommen. Die Züge aus Zürich Wiedikon Richtung Zürich Oerlikon verkehren nun via Weinbergtunnel und halten im unterirdischen Bahnhof Löwenstrasse unter der Haupthalle des Hauptbahnhofs. Mitte Dezember 2015 wird auch die 2. Etappe fertig gestellt, welche die Einfahrt von Zügen aus Altstetten ermöglicht, ab dann steht die DML auch dem Fernverkehr zur Verfügung. Fast vergessen geht, dass zeitgleich mit der Eröffnung des Tiefbahnhofs Löwenstrasse der zweite unterirdische Durchgangsbahnhof des Hauptbahnhofs, der Bahnhof Museumsstrasse, sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Erste Schnupperfahrten

Der RABe 511 neben dem LRZ

Der RABe 511 figurierte als Tunnelturbo, der LRZ als Ausstellungsobjekt im Bahnhof Löwenstrasse

Nachdem bereits am 12. Juni der offizielle Festakt mit Exponenten aus der Politik stattgefunden hatte, wurde am 14. Juni die DML samt der neuen Unterführung Passage Gessnerallee dem breiten Publikum präsentiert. Als Zückerchen wurden Schnupperfahrten mit zwei RABe 511 vom Bahnhof Löwenstrasse nach Wallisellen angeboten, welche abwechslungsweise von Gleis 31 oder 32 verkehrten. Damit erlebte das Gleis 31 vorerst wohl seinen ereignungsreichsten Tag, denn bis Ende 2015 wird es nur werktags von zwei HVZ-InterRegio-Zugspaaren von und nach Luzern angefahren.
An den Gleisen 33 und 34 wiederum präsentierten die SBB der breiten Öffentlichkeit den künftig in Erstfeld stationierten Lösch- und Rettungszug für den Gotthard-Basistunnel, da dieser im Gegensatz zu seinem Zürcher Pendant vor Ort noch durch eine ältere Generation vertreten ist und noch nicht offiziell im Einsatz ist, sowie den Schülerzug und die drei Doppelstockgenerationen der S-Bahn Zürich: DPZ (Re 450), DTZ (RABe 514) und KISS (RABe 511).
Die Haupthalle wiederum wurde zum Festzelt umgenutzt, auf der Bühne gab das SBB-Blasorchester unter der Leitung von Gilbert Tinner einige Konzerte, sie präsentierten unter anderem auch gemeinsam mit den Sängern Selina Beyeler und Hanspeter Zweifel den SBB-Werbesong Welcome Home. Derweil versuchten SRF-Moderator Nik Hartmann und 20 Minuten-Pendlergame-Ploderi Max Baumann die Gunst des Publikums für sich zu erreichen.
Am 15. Juni wiederum nahm die erste Etappe der DML ihren fahrplanmässigen Betrieb auf, infolge des starken Windes wurde der für neue Tunnels typische Baustaub in den Bahnhof Löwenstrasse gewirbelt, was zur Auslösung des Brandalarms und des Einsatzes des Lösch- und Rettungszuges (LRZ) führte, der Betrieb war deswegen jedoch nicht beeinträchtigt.

Bilderstrecke: Das Eröffnungsfest der Durchmesserlinie

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Die Durchmesserlinie im Überblick

Das Projekt der DML besteht aus vier Teilen: Die Verbindung Altstetten–Hauptbahnhof wird richtungsgetrennt verlaufen. Alle S-Bahn-Züge und Fernverkehrszüge Richtung Osten nutzen grösstenteils das bestehende Schienennetz, während die Fernverkehrszüge Richtung Westen ab Ende 2015 zunächst die Kohlendreieck- und danach die Letzigrabenbrücke befahren werden. Die Letzigrabenbrücke wird mit einer Länge von 1156 m die längste Eisenbahnbrücke der Schweiz, sie löst den nur einige Meter daneben liegenden 1126 m langen Hardturm-Viadukt (Altstetten/Hardbrücke–Oerlikon) ab.
Kernstück der DML ist der unterirdische Bahnhof Löwenstrasse und der anschliessende Weinbergtunnel. Der Bahnhof Löwenstrasse besteht aus vier Gleisen (31-34) an zwei 420 m langen Mittelbahnsteigen und ist an alle drei Unterführungen des Zürcher Hauptbahnhofs (Passagen Sihlquai, Gessnerallee, Bahnhofstrasse) angeschlossen. Mit dem Bau des neuen Bahnhofsteils wurde auch die Passage Gessnerallee neu geschaffen, so besteht jetzt eine dritte Verbindung zwischen den Perrons der Haupthalle, zudem konnten zahlreiche neue Detailhandelsgeschäfte wie Dosenbach oder Coop eine Ladenfläche im Hauptbahnhof beziehen.
Direkt an den Bahnhof folgt der s-förmige Weinbergtunnel, welcher unter Gebäuden der ETH Zürich, des Universitätsspitals Zürich und des Tierspitals sowie unter dem Hirschengrabentunnel der SBB und dem Milchbucktunnel der Autobahn A1L führt und im Einschnitt Oerlikon, dem vierten grossen Projekt, an die bestehenden Bahnstrecken durch den Wipkinger- (Zürich HB–Zürich Wipkingen–Zürich Oerlikon) und den Käferbergtunnel (Zürich HB/Zürich Altstetten–Zürich Oerlikon) anschliesst. Bis Mitte 2016 wird der Bahnhof Oerlikon noch saniert und ausgebaut, er erhielt in den Baumassnahmen noch zwei zusätzliche Gleise mit Perronkanten. Aus der Durchmesserlinie ausfahrende Züge können in Oerlikon die Strecken nach Kloten, zum Flughafen und nach Wallisellen erreichen, diejenigen nach Schaffhausen und Zürich Seebach–Baden jedoch nicht.
Der Bahnhof Oerlikon wird im Zuge der Durchmesserlinie auf acht Perrongleise ausgebaut, parallel dazu wird der bestehende Bahnhof saniert und mit weiteren Ladenflächen versehen. Gleichzeitig werden immer zwei Gleise umgebaut, aktuell sind es 5 und 6, während die neuen Gleise 7 und 8 bereits in Betrieb sind.
Genau wie der Bahnhof Museumsstrasse figuriert der Bahnhof Löwenstrasse als eigenständige Betriebsstelle mit dem Betriebsstellenkürzel ZLOEW, aber gilt operativ als Bestandteil des Zürcher Hauptbahnhofs. Deswegen sucht man auch Bahnhofsschilder mit der Aufschrift Zürich Löwenstrasse vergebens, auch auf den Gleisen 21-34 ist Zürich HB zugegen.

Bilderstrecke: Die Durchmesserlinie

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Stilllegung des Flügelbahnhofs Sihlpost

Nachdem das Projekt der Durchmesserlinie vom Volk angenommen wurde, war jedoch klar, dass die bisherigen Gleisanlagen des Hauptbahnhofs bereits zuvor den Anforderungen nicht genügen wurde. Leicht vorgesetzt im Gleisfeld wurde deshalb für 30 Millionen Schweizer Franken der viergleisige Flügelbahnhof Sihlpost errichtet, dieser wurde mit der Passage Sihlquai an den restlichen Hauptbahnhof angebunden. Die vier Gleise, mit 51-54 nummeriert, dienten von nun an den S-Bahnlinien S2, S8 und S14, sprich denjenigen, die für den Bahnhof Löwenstrasse vorgesehen waren. Zudem hielten noch vereinzelte InterRegio-Züge (Zürich Flughafen–) Zürich HB–Luzern im Bahnhof Sihlpost.
Damit der Bahnhof Löwenstrasse an das Stellwerk angeschlossen werden konnte, wurde das Gleis 51 bereits Mitte Mai vom Verkehr abgekoppelt und stillgelegt, die restlichen drei Gleise folgten dann in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni. Am 16. Juni wurden bereits mit den Abbrucharbeiten begonnen, das frei werdende Areal gehört zum Entwicklungsprojekt Europaallee.

Bilderstrecke: Die letzten Stunden des Bahnhofs Sihlpost

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Geschichtlicher Überblick des Knotens Zürich

Nebst dem Betriebsmittelpunkt Olten ist die Stadt Zürich der bedeutendste Eisenbahnknoten in der Schweiz. Der Hauptbahnhof ist mit 3000 ein- und ausfahrenden Zügen der meistfrequentierte Kopfbahnhof Europas und mit 300’000 Reisenden pro Tag der mit Abstand grösste Bahnhof der Schweiz. Der Hauptbahnhof besteht aus der Haupthalle mit 16 Gleisen (Gleis 3-18). den beiden viergleisigen unterirdischen Durchgangsbahnhöfen Museumsstrasse (Gleis 41-44) und Löwenstrasse (Gleis 31-34) sowie dem unterirdischen Kopfbahnhof der SZU mit den Gleisen 21 und 22. Der Flügelbahnhof Sihlpost (Gleis 51-54) hat am 14. Juni 2014 seinen letzten Betriebstag, die dort haltenden Züge wechseln mit teils geänderter Fahrplanführung in den Bahnhof Löwenstrasse.
Erste Erweiterungen erlebte der Bahnhof mit der Lancierung der S-Bahn Zürich: 1989 wurde der Tiefbahnhof Museumsstrasse samt Hirschengrabentunnel nach Stadelhofen eröffnet, die bisherige Strecke HB–Stadelhofen via Zürich Letten wurde 1990 stillgelegt, der Lettenviadukt ist heute Veloweg und Einkaufsmeile.
1990 wiederum wurde die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU), welche bisher am Bahnhof Zürich Selnau endete, unterirdisch in den Hauptbahnhof verlängert, die beiden Gleise 21 und 22 (bis Ende 2013: Gleis 1 und 2) befinden sich auf der Südseite des Bahnhofs unter dem Shopville.
Bereits in den 1970er-Jahren war klar, dass die bestehende Verbindung Hauptbahnhof–Oerlikon in absehbarer Zeit nicht genügen würde. Erste Abhilfe wurde 1982 mit dem Hardturmviadukt II geschaffen, einer Verbindung von der 1969 als Güterverbindung Altstetten–Oerlikon eröffneten Käferberglinie zum Zürcher Hauptbahnhof mit der Haltestelle Hardbrücke. Ursprünglich favorisiert war im Zuge des Projekts Bahn 2000 der vierspurige Ausbau der Linie via Wipkingen, was jedoch an finanziellen Engpässen und dem Widerstand der lokalen Bevölkerung scheiterte. Danach prüften Kanton und Stadt Zürich sowie die SBB mehrere Varianten, einige mit Einbezug des Hauptbahnhofs, andere mit Umgehung. Schliesslich befand das Zürcher Stimmvolk am 23. September 2001 über einen Staatsbeitrag von 1.45 Milliarden Schweizer Franken des Kantons Zürich an das Projekt der DML und stimmte mit 82% Ja-Stimmen zu. Vorgelegt wurde ein zweietappiges Projekt Altstetten–HB–Oerlikon mit Anschluss Richtung Wiedikon. Aus fahrplantechnischen Gründen wäre es jedoch für Züge aus dem Zimmerbergtunnel nicht möglich, in die Durchmesserlinie einzufahren, sodass auch auf den Einbau solcher Weichen verzichtet wurde.
Mit der Eröffnung des Bahnhofs Löwenstrasse besteht der Zürcher Hauptbahnhof aus vier Teilen, einem oberirdischen und drei unterirdischen, jeweils zwei sind als Kopf- bzw. Durchgangsbahnhof angelegt:

  • Die Haupthalle als Kopfbahnhof mit den Gleisen 3-18 dient künftig ausschliesslich dem Fernverkehr
  • Vom unterirdische Kopfbahnhof der SZU mit den Gleisen 21 und 22 starten die Züge der SZU nach Sihlwald (S4) bzw. auf den Uetliberg (S10). Dabei sind die Geleise mit beiden Stromsystemen elektrifiziert, die Züge der Uetlibergbahn verfügen deswegen über einen versetzten Stromabnehmer
  • Der unterirdische Durchgangsbahnhof Museumsstrasse (Gleis 41-44, bis April 2012 21-24) trug bis zur Eröffnung der DML die Hauptlast der S-Bahn Zürich. Bis Ende 2015 verkehren alle S-Bahn-Linien aus dem Limmattal noch durch den Bahnhof, ehe mit der Eröffnung der 2. DML-Etappe eine Neuordnung des S-Bahnnetzes stattfinden wird.
  • Der unterirdische Durchgangsbahnhof Löwenstrasse (Gleis 31-34) figuriert bis Ende 2015 als Halt für die S-Bahn vom linken Zürichseeufer nach Oerlikon, zudem als Anfangs- und Endpunkt der S14 aus Uster und den zur Hauptverkehrszeit verkehrenden InterRegio-Züge nach Luzern mit Halt in Zürich Enge. Ab Ende 2015 werden zudem noch S-Bahnen der Relation Limmattal–Oerlikon und die Fernverkehrszüge St. Gallen–Genève Aéroport, Romanshorn–Brig und Basel SBB–Zürich Flughafen in der Löwenstrasse halten
  • Sollte der Hauptbahnhof langfristig erneut an seine Kapazitätsgrenzen stossen, würde zwischen den beiden unterirdischen Durchgangsbahnhöfen noch Platz für vier weitere Gleise bestehen, doch auf eine dritte Durchmesserlinie wird verzichtet.

    Die Fahrplanänderungen im Juni 2014

    Die Eröffnung der DML zieht einen ausserordentlichen Fahrplanwechsel im Juni 2014 mit sich. Wie bereits letzten Dezember angekündigt, werden die SBB auch auf anderen Strecken ihr Angebot per 15. Juni anpassen.
    Die DML hat in erster Linie Auswirkungen auf die S-Bahn Zürich. Die Linien S2, S8 und S14 verkehren durch den Weinbergtunnel und halten somit nicht mehr in Zürich Wipkingen. Bei der S2 und der S8 werden die Zeiten auf der Linksufrigen Zürichsee angepasst. Aufgrund von Trassenkonflikten mit den InterCity-Zügen (Basel SBB–) Zürich HB–Chur kann die S2 daher zwischen Siebnen-Wangen und Ziegelbrücke nicht mehr halten, als Ersatz pendelt zwischen diesen beiden Bahnhöfen die von der SOB betrieben S27 mit Anschluss in Siebnen-Wangen auf den RegioExpress bzw. die S25 nach Zürich HB. Zudem wendet die S2 bereits in Zürich Flughafen, dafür verkehren die bisher am Flughafen endenden Züge der S16 weiter nach Effretikon, mit Halt in Bassersdorf. Auch die S16-Züge der Relation Herrliberg-Feldmeilen–Thayngen werden neu in Bassersdorf halten.
    Der zweistündliche RegioExpress Glarner Sprinter zwischen Zürich HB und Schwanden/GL wird aufgehoben, stattdessen verkehren die Doppelstockpendelzüge (DPZ) der S-Bahn Zürich mit Re 450 bespannt stündlich von Zürich HB nach Linthal/GL, im Gegenzug wird die S6 neu vorzeitig in Schwanden wenden.
    Auch im Fernverkehr kommt es zu Änderungen: Auf den Achsen Zürich HB–Lugano und Zürich HB–Chur wird zweistündlich auf den Halbstundentakt verdichtet. Nach Chur wird das Angebot der bisherigen Verstärkungs-InterCitys ausgebaut, die Rhätische Bahn passt in Landquart den Fahrplan an und bietet beispielsweise zweistündliche RE nach St. Moritz via Vereina an. Auf der Gotthardachse werden die EuroCity-Züge Zürich HB–Milano Centrale um eine halbe Stunde gedreht und verlassen Zürich HB nun um xx:32 der vorhergehenden Stunde statt um xx:09. Dadurch entsteht auch in Milano Centrale ein gewisser Zeitpuffer, so dass die Anschlüsse ins weitere italienische Fernverkehrsnetz markant verbessert werden.

    Videos

    CaboRuivoTV-Beitrag zur Durchmesserlinie:

    Dokumentarfilm von Daniel Wachter als Hommage an den Zürcher HB (Dauer: ca. 20 min):

    Der Bahnhof Oerlikon am Limit:

    Siehe auch

  • Die Änderungen der Fahrplanwechsel im Dezember 2013 und Juni 2014Cabo Ruivo vom 14. November 2013
  • Links

  • Seite des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) zur DML
  • Seite der SBB zur DML
  • Projektübersicht der SBB zur Durchmesserlinie
  • bahnONLINE.ch zur DML
  • Durchmesserlinie Zürich: Generationenbauwerk feierlich eröffnetbahnONLINE.ch vom 12. Juni 2014
  • Mehrwert bei Tunnelvermessung im Weinbergtunnelmyterra zu den geodätischen Arbeiten im Weinbergtunnel (PDF-Datei)
  • Präsentation der SBB über den künftigen Bahnknoten Zürich an der TU Berlin (PDF-Datei)
  • Dosser zur Durchmesserlinie bei Tages-Anzeiger Online/Newsnet.ch
  • Durchgangsbahnhof Löwenstrasse: Toiletten und andere SitzgelegenheitenNZZ Online vom 6. März 2014
  • Zürcher Durchmesserlinie: Eine Idee mit grosser ZugkraftNZZ Online vom 16. Mai 2014
  • Die Zürcher Durchmesserlinie: Gewaltige Umbauten im Herzen von OerlikonNZZ Online vom 22. Mai 2014
  • Zürcher Durchmesserlinie: Vorboten auf dem NetzplanNZZ Online vom 2. Juni 2014
  • Durchmesserlinie Zürich: Der Kampf um das GeldNZZ Online vom 6. Juni 2014
  • Durchmesserlinie: Der Stopper und sein ElefantenbabyNZZ Online vom 16. Juni 2014
  • Eröffnung der Durchmesserlinie: Genf–St. Gallen statt Dietikon–FlughafenNZZ Online vom 12. Juni 2014
  • Fahrplanwechsel am 15. Juni 2014: Eröffnung der Durchmesserlinie ermöglicht S-Bahn-AusbaubahnONLINE.ch vom 19. Mai 2014
  • Facebook-Alben

    Die Fotos befinden sich in Eigentum von Daniel Wachter

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